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Tischgemeinschaft und Speisefragen im antiken Judentum

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

  • Di 14:00-16:00, Raum TSG R. 0.023 ICS

Griechisch- und Hebräischkenntnisse sind wünschenswert, jedoch keine Voraussetzung für eine Teilnahme.


Die Veranstaltung kann in folgenden Modulen belegt werden:


BA Kulturgeschichte des Christentums (ab WS 2018/19)

KdC 14/16: Vertiefung 2/4 (37121) 5 ECTS


Wichtiger Hinweis für Studierende des Bachelor-Studiengangs Kulturgeschichte des Christentums:
Dieses Seminar kann ohne Sprachvoraussetzungen in den Modulen KdC 14/16 belegt werden. Dementsprechend kann man eine Hausarbeit in ihr abfassen (= insgesamt 5 ECTS).


Evangelische Religionslehre (Lehramt Gymnasium) (ab WS 2015/16)

Multidisziplinäres Wahlmodul (59941) 3 ECTS



Evangelische Theologie (Kirchl. Prüfung/Mag. theol.)

Interdisziplinäres Basismodul 3 ECTS

Interdisziplinäres Aufbaumodul 3 ECTS

Wahlbereich (Hauptstudium) 3 ECTS

Inhalt

Im Judentum geht die Bedeutung von Speisen weit über die Versorgung des Körpers mit dem notwendigen Energie- und Nährstoffbedarf hinaus. Speisen haben eine soziale und religiöse Funktion. |Wer| darf was mit |wem|, |wann| und |in welchem Zustand| essen? Das sind Fragen, mit denen im antiken Judentum das Gemeinschaftsleben innerhalb einer bestimmten Gruppe, aber auch der Kontakt zwischen verschiedenen Gruppen geregelt wurde. In diesem Seminar werden wir uns mit zentralen jüdischen Texten der Antike zum Thema Essen beschäftigen. Wir werden spannende Schriften lesen (z.B. Joseph und Aseneth) und zugleich klassische Fragestellungen der Judaistik behandeln (z.B. Qumran, Pharisäer). Darüber hinaus sind die jüdischen Texte zum Essen auch für das Urchristentum und die Gegenwart aufschlussreich.