Dr. Roger Thiel

Dr. Roger Thiel

 

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Wissenschaftlicher Werdegang
  • Seit 2008: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Religions- und Missionswissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Aktuelles DFG-Projekt (seit 2014): Heilige Dinge. Untersuchungen zu Geschichte, Theorie und Transformation ausgezeichneter Objekte
  • 2004: Übersetzung von Sabine Hake Film in Deutschland. Geschichte und Geschichten seit 1985. 2004 erschienen bei Rowohlt in ‚Rowohlts Enzyklopädie’.
  • 2003: DAAD-Forschungsprojekt in Verbindung mit der TU Braunschweig und dem ZfL, Berlin: „Die Architektur der Literatur und der Medien. Drei Solitäre und ihre Rezeption in Literatur, Film und Philosophie”.
  • 2002: Dr. phil. in Komparatistik: „Anarchitektur: Lektüren zur Architektur-Kritik in Franz Kafkas Erzählungen und Fragmenten“. Gutachter: Prof. Dr. Anthony Phelan, Oxford, Prof. Dr. Sigrid Weigel, Berlin.
  • 1996-2001: DAAD-Lektor für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an der University of Warwick, GB.
  • 1993-1995: Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Vergleichende Ästhetik, Institut für Städtebau und Landschaftsplanung, Technische Universität Braunschweig.
  • 1989-1992: Lektorats-Assistent in der Veröffentlichungs-Abteilung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
  • 1988-1989: Teaching Fellow (Universitäts-Dozent), Department of Germanic Languages and Literatures, University of Pittsburgh, USA.
  • 1988 M.A. in Philosophie, Literaturwissenschaft und Linguistik: „Nietzsche contra Wagner. Die Verwandlung der Figur Richard Wagners in Nietzsches Denken“. Gutachter: Prof. Dr. Walter Ch. Zimmerli, Marburg, Prof. Dr. Dr. Claus-Artur Scheier, Braunschweig.

 

Forschungsschwerpunkte
  • Religion und Religionswissenschaft interdisziplinär
  • Kulturwissenschaft, Edition/Philologie
  • Edition der zentralen Schriften Max Müllers (1823-1900), Förderung: Fritz Thyssen Stiftung, Staedtler-Stiftung
  • Kulturwissenschaftliche Studie: Max Müllers Mausoleum – Die Geburt der Religionswissenschaft aus dem Geist der Philologie
  • Kritische deutsche Max-Müller-Edition der Werke, Briefe und bislang unpublizierten Texte

 

Veröffentlichungen (Auswahl)
  • 2016: Wie wird ein Ding heilig?, in: Klaus Herbers (Hg.): Heilige und geheiligte Dinge. Formen und Funktionen, Stuttgart: Steiner, in Vorbereitung.
  • 2016 Stuhl und Rucksack. Zur Übertragung heiliger Energien auf Profane Dinge, in: Dietlind Hüchtker / Kerstin S. Jobst: Heilige und Heiligkeit. Transkulturelle Verehrungskulte in epochenübergreifender Perspektive, Göttingen: Wallstein, in Vorbereitung.2009
  • 2015: Was heißt glauben? Einige Bemerkungen zur Funktionsweise des Glaubens im Anschluss an Dorthea Welteckes Überlegungen zum Nichtglauben im Mittelalter, in: Klaus Herbers (Hg.), Sakralität und Devianz. Konstruktionen – Normen – Praxis, Stuttgart: Steiner, im Druck.
  • 2013: Exkursionen zu den Ursprüngen des Heiligen. Max Müllers Vergleichende Religionswissenschaft, in: Andrea Beck/Andreas Bernd (Hg.): Sakralität und Sakralisierung. Perspektiven des Heiligen, Stuttgart: Steiner, S. 177-193.
  • 2011: Anarchitektur. Lektüren zur Architektur-Kritik bei Franz Kafka, Berlin: Vorwerk 8, 345 Seiten.
  • 2010: ICHTHYS. Annäherungen an den Fisch zwischen Speise und Symbol, in: journal culinaire. Kultur und Wissenschaft des Essens 11; S. 10-20.2009
  • 2007: „Allianzen der Alltagspraktiken. Überlegungen zum Konnex von Bau- und Kochkunst“, in: journal culinaire, no. 5, S. 112-127.
  • 2006: 3 Artikel fürs Metzler Lexikon Ästhetik, hg. von Achim Trebeß. Lemmata: „ästhetisches Objekt“, „decorum/Dekoration“, „Licht“, Stuttgart: Metzler Verlag.
  • 2004: Übersetzung von Sabine Hake, Film in Deutschland. Geschichte und Geschichten seit 1895, Reinbek: Rowohlt Verlag (Rowohlts Enzyklopädie), 400 Seiten.
  • 2000: „Hölderlin auf halbmast — Überlegungen zu Barbara Köhlers Gedicht ‚Endstelle’“, in: Entgegenkommen. Dialogues with Barbara Köhlers, hg. von Georgina Paul und Helmut Schmitz, Amsterdam: Rodopi, S. 91-126.
  • 1999: „Brücken-Reflexionen — Zum Problem des Übergangs bei Simmel, Nietzsche, Heidegger und Kafka“, in: Nachdenken über Grenzen, hg. von Rüdiger Görner und Suzanne Kirkbright, München: iudicium, S. 83-103.
  • 1997: „Aus Arkadiens Archiv — Johann Wolfgang Goethes Römische Elegien zwischen Aneignung und Entfremdung“, in: Der fremde Blick. Perspektiven interkultureller Kommunikation und Hermeneutik, hg. von Ingo Breuer und Arpad A. Sölter, Bozen, Innsbruck, Wien: edition sturzflüge, Studien-Verlag, S. 131-152.
  • 1996: Gertrude Stein 1874-1946, hg. von Roger Thiel; darin: „Lullaby of Luxury“, Braunschweig: Verlag Hinz&Kunst, S. 1-16.
  • 1995: Grenz-Gänger. Überlegungen zu einer interdisziplinären Architektur, hg. von Roger Thiel und Alexa Waldow-Stahm, Braunschweig: Institut für Städtebau und Landschaftsplanung, 167 Seiten.
  • 1993: „Die Kunst der Fuge/ The Art of the Fugue“, (Deutsch und Englisch) in: Daidalos: Architektur — Kunst —Kultur, Nr. 48, S. 68-78.
  • 1993: „GE(O)DÄCHTNIS — Paul Celan“, in: More Moor: Dokumentation zu einem internationalen Künstlersymposium, Oldenburg: Isensee Verlag (Stadtmuseum Oldenburg. Neue Reihe zur aktuellen Kunst. Band 2), S. 50-61.
  • 1992: „Holz — Walter Benjamins Pseudonym“, in: Faultline: Interdisciplinary Approaches to German Studies, Stanford: University of California Press, no 1, S. 119-144.
  • 1990: „Die Macht-Maschine — Zu Theorie, Poetik und Strategie eines Systems: Encyclopédie“, in: Gutenberg — 550 Jahre Buchdruck in Europa, hg. von Paul Raabe, Weinheim: VCH, S. 206-223.
  • 1990: „Ästhetik der Aufklärung — Aufklärung der Ästhetik. Eine kritische Physiognomie der ‚edition suhrkamp’“, in: Wolfenbütteler Notizen zur Buchgeschichte, Nr. 1, S. 1-47.
  • 1988: „Constantia oder Klassenkampf? – Christian Weises Masaniello (1682) und Barthold Feinds Masagniello furioso (1706)“, in: Daphnis, 17.2, S. 247-266.