Prof. Dr. Reettakaisa Sofia Salo

Aktuelles

FAU/Georg Pöhlein Prof. Dr. Reettakaisa Sofia Salo, M.A.

Theologisches Seminargebäude

Kochstraße 6, Raum: 0.008

91054 Erlangen

sofia.salo@fau.de

Tel.: +49 9131 85-22206

Sprechstunde nach Vereinbarung. Buchen Sie bitte einen Termin per Mail.

Zur Person

1984 geboren in Salo (Finnland)
2002 Abitur an Puolalanmäen Iukio (Turku, Finnland)
  verheiratet; eine Tochter
Akademische Ausbildung
02.2023 Habilitation an der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen (venia legendi: Altes Testament)
02.2017 Promotion zu Dr. theol. durch die Evangelisch-Theologische Fakultät der WWU Münster (Note: summa cum laude)
2007–2013 Studium des Masterstudiengangs „Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums“ an der WWU Münster
2003–2008 Studium der evangelischen Theologie an der Universität Åbo Akademi (Turku, Finnland) und an der WWU Münster
08.2007 Teilnahme an der Ausgrabung in Ramat Rahel (Israel) unter der Leitung von Prof. Dr. Oded Lipschits (Tel Aviv) und Prof. Dr. Manfred Oeming (Heidelberg)
Beruflicher Werdegang
seit 10.2024 Professorin für Altes Testament an der FAU Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Altes Testament II (Theologie)
04.2023–03.2024 Gastprofessorin (50%) an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (Vertretung für Prof. Dr. Dr. Bernd U. Schipper)
10.2023 Lehrpreis der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
04.2019–09.2024 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Altes Testament der Theologischen Fakultät (Georg-August-Universität Göttingen; Prof. Dr. Reinhard Müller)
11.2016–03.2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Alttestamentlichen Seminar der Evangelisch-theologischen Fakultät (WWU Münster; Prof. Dr. Reinhard Müller)
2017–2018 Teilnahme an der fünften Kohorte des Mentoringprogramms „Erstklassig!“
02.2013–10.2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ (WWU Münster)
2013–2015 Lehrbeauftragte für Biblisches Hebräisch an der Katholisch-theologischen Fakultät (WWU Münster)
02.2012–01.2013 Promotionsstipendium der Finnischen Kulturstiftung
08.2011–12.2011 Stellvertretende Pfarrerin in den finnischen Gemeinden Nord-Deutschland (Ordination zur Pfarrerin 05.11.2011 im ev.-luth. Bistum Kuopio, Finnland)
03.2009–07.2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Alttestamentlichen Seminar der Evangelisch-theologischen Fakultät (WWU Münster; Prof. Dr. Martin Leuenberger)
11.2008–02.2009 Wissenschaftliche Hilfskraft im Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ (WWU Münster; PD Dr. Rüdiger Schmitt)
05.2006–02.2009 Studentische/wissenschaftliche Hilfskraft im Institutum Judaicum Delitzschianum (WWU Münster)
01.2008–10.2008 Wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für neutestamentliche Textforschung (WWU Münster)

Bücher

Monographien

Beiträge in Fachzeitschriften

Originalarbeiten

Beiträge in Sammelwerken

Originalarbeiten

Buchkapitel

Beitraege in Festschriften / Gedenkschriften

  • :
    Gott erkennen nach Deuteronomium 29
    In: Kritische Schriftgelehrsamkeit in priesterlichen und prophetischen Diskursen. Festschrift für Reinhard Achenbach zum 65. Geburtstag, Wiesbaden: , , S. 237–246 (BZAR, Bd.27)
  • :
    Groß-Udum und Klein-Udum (KTU3 1.14 III 4f; III 30f; IV 47f; VI 11f)
    In: Grenzüberschreitungen. Studien zur Kulturgeschichte des Alten Orients. Festschrift für Hans Neumann zum 65. Geburtstag am 9. Mai 2018 (dubsar 5), Münster 2018, , S. 611–620 (dubsar, Bd.5)

Sonstige

Rezensionen / Buchbesprechungen

Lexikonbeiträge

  • Das Buch Ezechiel
  • Gotteserkenntnis
  • Pentateuch
  • Textgeschichte
  • Ugarit
  • Verbindungen zwischen Israel/Juda und den weiteren altorientalischen Kulturen

seit 2025 Assoziierte Herausgeberin von „Vetus Testamentum
seit 2025 Mitherausgeberin der „Welt des Orients
seit 2018 Mitglied im erweiterten Herausgeberkreis von „Forum Exegese und Hochschuldidaktik: Verstehen von Anfang an

seit 2022 Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie
seit 2018 Suomen Eksegeettinen Seura (Finnish Exegetical Society)
seit 2018 Deutscher Verein zur Erforschung Palästinas
seit 2013 European Association of Biblical Studies
seit 2010 Suomen Itämainen Seura (Finnish Oriental Society)
seit 2009 Deutsche Orient-Gesellschaft
seit 2007 Franz-Delitzsch-Gesellschaft
seit 2007 Centrum für die Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums

Lehre im WiSe 25/26

Die Psalmen bringen eine ungeheure Menge von verschiedenen Gottes- und Lebenserfahrungen zur Sprache. Manchmal klagen die betenden Stimmen aus der Todesnähe, daneben gibt es aber auch hymnisches Lob für die Gnade und Schöpfermacht Gottes.

In der Veranstaltung werden Sie verschiedene Psalmengruppen mit ihren sprachlichen und theologischen Besonderheiten kennen lernen. Im Zentrum steht die Frage nach der Gott-Mensch-Beziehung.

Die alttestamentlichen Daviderzählungen zeichnen ein facettenreiches Bild von ihrer Hauptfigur. David ist alles: unschuldiger Hirtenjunge mit einem Nebenjob als Musiktherapeut, ein Sexualstraftäter, der den Mann seines Opfers töten lässt, der ultimative Kriegsheld mit vielen militärischen Erfolgen und vor allem der gotterwählte Dynastiegründer, mit dem alle späteren Könige verglichen werden.

Im Hauptseminar nähern wir uns den biblischen Texten aus verschiedenen Perspektiven. Was können wir über den historischen David wissen? Wie können die Fake News (üblich: Inkohärenzen und Widersprüche) erklärt werden? Hatte David einen Bromance mit Jonathan oder nicht? Welches Männerbild wird hier propagiert? Was haben die Septuaginta und die Psalmenrolle aus Qumran mit den ganzen Fragen zu tun?

Im spätbronzezeitlichen Stadtstaat Ugarit wurden Texte geschrieben, die frappierende Parallelen mit den alttestamentlichen Psalmen aufweisen. Im Sprachkurs werden die Grundkenntnisse der ugaritischen Sprache und Schrift ermittelt, zugleich gibt es Einblicke in die Geschichte und Religion Ugarits. Mit Hebräischkenntnissen kann das verwandte Ugaritisch recht einfach gelernt werden.

In diesem Semester beschäftigen wir uns mit den Cherubim in Ezechiel 10. Was hat der Prophet gesehen, hat jemand den Text nachträglich verändert, und was haben diese Wesen mit der Thronratsvision in Ez 1 zu tun? Achtung! Unter 30-Jährige nehmen unter eigener Verantwortung teil (s. Mischna Chagigah 2:1; bTalmud Chagigah 13a; Ep 53 § 8).

Bei Interesse melden Sie sich bei: sofia.salo@fau.de.