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Lehrstuhl für Religions- und Missionswissenschaft

 

Jordanweg 2
91054 Erlangen

E-Mail: rmw-mitarbeiter@lists.fau.de

Öffnungszeiten Sekretariat:
Mo/Di 11-13h und 14-17h
Do      12-16h
Fr       10-12h und 13-16h
sowie nach vorheriger Absprache per Mail oder Telefon.

Öffnungszeiten Bibliothek:
Mo/Di 11-13h und 14-17h
sowie nach vorheriger Absprache per Mail oder Telefon.

 

Aktuelles aus dem Studiengang

 

Mitarbeitende:

Prof. Dr. Andreas Nehring

Dr. Vadim Zhdanov

Dr. Rüdiger Braun

Dr. Roger Thiel

Stefanie Burkhardt

 

Forschung

Das Studium der Religionen, das an anderen Universitäten auch unabhängig von und außerhalb der Theologie betrieben wird, steht in Erlangen in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit insbesondere mit den Kulturwissenschaften. Damit hat der Fachbereich Theologie die Forderung des Erlanger Soziologen Joachim Matthes aufgenommen, Religion als kulturelles Konzept zu begreifen. Das Fach Religionswissenschaft entfaltet selbst keine konfessionelle oder religiöse Perspektive auf die Religionen. Wenn auch das Fach seit 1967 institutionell innerhalb der Theologischen Fakultät angesiedelt ist, so ist doch darauf zu achten, dass die Eigenständigkeit religionswissenschaftlichen Forschens gewahrt bleibt.

Die wechselseitige transkulturelle Dynamik, die interkulturellen und interreligiösen Begegnungen, vielfältige Hybridisierungsprozesse im Bereich der Religionen sowie die interkulturellen und oftmals auch interreligiösen Identitätskonstruktionen bilden die Herausforderungen und Schwerpunkte, mit denen sich das Fach Religionswissenschaft in Erlangen heute beschäftigt. Dabei sind der nicht-universalisierende Bezug auf konkrete Kontexte und Phänomene (Forschungsschwerpunkte) und die disziplinübergreifende Ausrichtung maßgeblich. Die Beschäftigung mit kulturellen und religiösen Phänomenen wird als kritische Auseinandersetzung in und mit spezifischen Kontexten verstanden: z. Zt. Indien, Russland, Vorderer Orient und Ostafrika (Kooperationsbeziehungen). Hier geht es nicht um eine Ansammlung von Wissen als vielmehr darum, kritisches Wissen zu produzieren.