Lehrstuhl für Religions- und Missionswissenschaft

Villa Jordanweg – Straßenansicht

 

 

Öffnungszeiten Sekretariat im WiSe 2017/18:
  • Dienstag und Mittwoch 11-13 Uhr und 14-17 Uhr.

 

Öffnungszeiten Bibliothek im WiSe 2017/18:
  • Montag 9.30-14.30 Uhr
  • Dienstag 08.45-17.15 Uhr
  • Mittwoch 13.00-17.00 Uhr

 

Bei Nachfragen zu unserer Teilbibliothek kontaktieren Sie uns bitte ausschließlich unter:

ub-tb01mw@fau.de oder 09131/4010180.

Sollte niemand vor Ort sein, kann eine Rückgabe der Literatur auch über den Briefkasten am Eingang erfolgen.

Nutzerinnen und Nutzer von auswärts werden gebeten, insofern wir über keine eigenen BibliotheksmitarbeiterInnen verfügen, uns vorher telefonisch zu kontaktieren.

 

Mitarbeitende:

 

Forschung:

Das Studium der Religionen, das an anderen Universitäten auch unabhängig von und außerhalb der Theologie betrieben wird, steht in Erlangen in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit insbesondere mit den Kulturwissenschaften. Damit hat der Fachbereich Theologie die Forderung des Erlanger Soziologen Joachim Matthes aufgenommen, Religion als kulturelles Konzept zu begreifen. Das Fach Religionswissenschaft entfaltet selbst keine konfessionelle oder religiöse Perspektive auf die Religionen. Wenn auch das Fach seit 1967 institutionell innerhalb der Theologischen Fakultät angesiedelt ist, so ist doch darauf zu achten, dass die Eigenständigkeit religionswissenschaftlichen Forschens gewahrt bleibt.

Die wechselseitige transkulturelle Dynamik, die interkulturellen und interreligiösen Begegnungen, vielfältige Hybridisierungsprozesse im Bereich der Religionen sowie die interkulturellen und oftmals auch interreligiösen Identitätskonstruktionen bilden die Herausforderungen und Schwerpunkte, mit denen sich das Fach Religionswissenschaft in Erlangen heute beschäftigt. Dabei sind der nicht-universalisierende Bezug auf konkrete Kontexte und Phänomene (Forschungsschwerpunkte) und die disziplinübergreifende Ausrichtung maßgeblich. Die Beschäftigung mit kulturellen und religiösen Phänomenen wird als kritische Auseinandersetzung in und mit spezifischen Kontexten verstanden: z. Zt. Indien, Russland, Vorderer Orient und Ostafrika (Kooperationsbeziehungen). Hier geht es nicht um eine Ansammlung von Wissen als vielmehr darum, kritisches Wissen zu produzieren.